Der Ausgangspunkt
Ich kannte viele Lösungen – aber keine passte dauerhaft zu meinem Alltag
Ich wollte Gewicht und Bauchumfang reduzieren, fitter werden und langfristig etwas für meine Gesundheit tun. Am fehlenden Wissen lag es nicht. Das eigentliche Problem war die unübersichtliche Menge an Regeln, Programmen und widersprüchlichen Empfehlungen.
Zu viele Antworten
Die unübersichtliche Menge machte den Anfang unnötig schwer
Überall fand ich neue Ratschläge: morgens essen oder fasten, Kohlenhydrate meiden oder gezielt nutzen, täglich trainieren oder mehr regenerieren. Vieles klang überzeugend – und manches widersprach dem, was ich kurz zuvor gelesen hatte.
Je mehr ich suchte, desto schwerer wurde die einfache Frage: Was davon ist für mich im Alltag wirklich sinnvoll?
„Mein Problem war nicht fehlendes Wissen. Mir fehlte eine Lösung, die auch an ganz normalen Tagen funktioniert.“
Zu viel täglicher Aufwand
Kalorien zählen half mir nicht beim dauerhaften Dranbleiben
Ich probierte auch, Kalorien möglichst genau zu erfassen. Theoretisch ist das nachvollziehbar. Praktisch bedeutete es für mich, Zutaten abzuwiegen, Mengen zu schätzen, Verpackungen zu prüfen und jeden kleinen Bestandteil einzutragen.
An ruhigen Tagen war das machbar. An Arbeitstagen, unterwegs oder beim gemeinsamen Essen wurde es schnell aufwendig. Wenn die Erfassung ausfiel, fehlte anschließend der Überblick – und damit oft auch die Motivation.
Ich suchte deshalb keinen noch genaueren Rechner, sondern einen Weg, mit wenigen, verständlichen Angaben eine Entwicklung zu erkennen.
Starre Lösungen
Eine Diät kann einen Plan vorgeben – der Alltag hält sich aber nicht immer daran
Ich begegnete vielen Diäten mit festen Vorgaben, erlaubten Lebensmitteln und klaren Zeitplänen. Solche Regeln können kurzfristig Struktur geben. Für mich waren sie jedoch häufig schwer mit Familie, Beruf, Einladungen und ganz normalen Veränderungen im Tagesablauf zu verbinden.
Schon eine ungeplante Mahlzeit konnte sich wie ein Fehler anfühlen. Dabei brauchte ich keine Lösung, die nur unter idealen Bedingungen funktioniert. Ich brauchte eine, die auch Unterbrechungen aushält und danach beim Weitergehen hilft.
Der Alltag entscheidet, ob eine Lösung wirklich hilft
Damit entstand die entscheidende Frage: Wie wenig muss ich erfassen, um trotzdem zu erkennen, ob meine Entwicklung über Wochen in die richtige Richtung führt?
Weniger erfassen
Mein Ziel war eine Erfassung, die sich auf wenige relevante Angaben konzentriert.
Ich wollte nur wenige Angaben festhalten: etwa Gewicht, Bauchumfang, Bewegung, Hunger oder Energie – ohne jede Mahlzeit bis ins Detail zerlegen zu müssen.
Aus diesen einfachen Einträgen sollte mit der Zeit ein verständliches Bild entstehen. Nicht ein einzelner Wert sollte über Erfolg oder Misserfolg entscheiden, sondern der Verlauf.
„Nicht jeder einzelne Tag entscheidet. Entscheidend ist, ob die Entwicklung über mehrere Wochen in die richtige Richtung führt.“
Vom privaten Werkzeug zur Idee
Zuerst war TANISOMI nur für mich und meine Familie gedacht
Am Anfang plante ich keine öffentliche App. Ich wollte ein Werkzeug, das uns hilft, unsere eigenen Veränderungen verständlich zu sehen: ohne komplizierte Tabellen, ohne ständige Bewertung und ohne den Anspruch, alles perfekt zu machen.
Aus den ersten Überlegungen entstanden Funktionen für Tageswerte, Entwicklungen, Wochenchecks und realistische nächste Schritte. Jede Funktion musste eine einfache Frage beantworten: Hilft sie im Alltag – oder erzeugt sie nur zusätzlichen Aufwand?
„TANISOMI war zuerst nur für mich und meine Familie gedacht.“
Der entscheidende Gedanke
Bestimmt bin ich nicht der Einzige, der von den vielen unterschiedlichen Empfehlungen und vermeintlich einfachen Lösungen überfordert ist.
Diese Erkenntnis veränderte den Blick auf das Projekt. Vielleicht suchen auch andere Menschen keine neue Wunderformel, sondern eine ruhige, nachvollziehbare Orientierung für ihren eigenen Weg.
Menschen haben unterschiedliche Ausgangspunkte, Tagesabläufe und Belastungen. Deshalb sollte TANISOMI nicht über alle dasselbe starre Programm legen. Die App soll persönliche Angaben verständlich zusammenführen und dabei helfen, den nächsten realistischen Schritt zu erkennen.
„Aus einer persönlichen Suche wurde die Idee, eine App zu entwickeln, die vielleicht auch anderen Menschen helfen kann.“
Wofür TANISOMI steht
Nicht Perfektion steht im Mittelpunkt, sondern Orientierung und Kontinuität.
TANISOMI soll keine Diagnose stellen und keinen persönlichen medizinischen Rat ersetzen. Die App soll vielmehr dabei helfen, eigene Werte und Gewohnheiten verständlich zu betrachten, Entwicklungen sichtbar zu machen und realistisch weiterzumachen.
Ein ausgelassener Tag ist kein Scheitern. Eine schwierigere Woche löscht bereits Erreichtes nicht aus. Wichtig ist, den eigenen Weg wiederzufinden und Schritt für Schritt fortzusetzen.
Genau darin liegt für mich der Nutzen: weniger Druck, mehr Klarheit und ein nächster Schritt, der tatsächlich in den Alltag passt.
Ich wollte nicht noch mehr wissen. Ich wollte erkennen, was bei mir funktioniert – und was ich als Nächstes sinnvoll tun sollte. Genau daraus entstand die Idee, wenige Angaben sinnvoll zusammenzuführen statt möglichst viele Daten zu sammeln.
Aus einer eigenen Suche entstand TANISOMI
Eine App, die beim Dranbleiben helfen soll
TANISOMI ist aus einem sehr persönlichen Bedarf entstanden. Heute möchte ich herausfinden, wie gut dieser Ansatz auch andere Menschen im Alltag unterstützt. Deshalb suche ich Testerinnen und Tester, die die App regelmäßig nutzen und ehrliches, verständliches Feedback geben.

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